Medizinische Ausbildung
Inhalte
Die klinische Ausbildung sollte bereits während der ersten Semester übergreifend zwischen den klassischen theoretischen Fächern und dem klinischen Bereich erfolgen.

Erster Kontakt mit Patienten und Schulung von Gesprächsführung und einfachen Untersuchungstechniken könnte bereits in kleinen Gruppen unter Leitung von Dozenten im bisher „vorklinischen“ Teil erfolgen.
Hierdurch sollte es möglich sein, eine Brücke zu schlagen zwischen den naturwissenschaftlichen Grundlagen und der Problem-orientierten Ausbildung in der Klinik. Eine zeitliche und inhaltliche Intensivierung sollte in den späteren Semestern selbstverständlich sein.

Insgesamt gilt, dass mit zunehmender Orientierung an der Praxis die Qualität der Ausbildung im Hinblick auf das spätere Berufsleben gesteigert werden kann. Gerade in der späteren Phase des Studiums sollte die Arzt- Patienten-Interaktion ein besonderes Gewicht haben, aber auch der Einsatz moderner Techniken und deren mögliche ethischen Konsequenzen sollte diskutiert werden.

Ein weiterer Ansatz, die Trennung zwischen Vorklinik und Klinik aufzuheben, ist die zunehmende Einführung von Problem-orientiertem Lernen. Dabei steht eine Fallgeschichte im Mittelpunkt des jeweils unter Anleitung der Tutoren von den Studenten zu erarbeitenden Lernstoffs. Nach ausführlicher Besprechung des Falles unter Einbeziehung von Patient und Tutoren folgt die Ausarbeitung des Krankheitsbildes in kleinen Gruppen in Form von Praktika und Seminaren. Für spätere Vorträge im Rahmen wissenschaftlicher oder auch eine rein klinische Tätigkeit ist es nach meiner eigenen Erfahrung sehr wichtig, den Studenten frühzeitig Gelegenheit zu geben, die mündliche Form der Präsentation zu üben und unter Anleitung zu verbessern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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